!!!An alle die mit dem Bus nach Frankfurt aus Heilbronn Fahren!!!
Die Abfahrtszeit am Mittwoch den 18.März nach Frankfurt zu den Protesten gegen die EZB-Eröffnung: 3:45Uhr am Busbahnhof Karlstraße
!!!An alle die mit dem Bus nach Frankfurt aus Heilbronn Fahren!!!
Die Abfahrtszeit am Mittwoch den 18.März nach Frankfurt zu den Protesten gegen die EZB-Eröffnung: 3:45Uhr am Busbahnhof Karlstraße

Der Termin steht! Am 18.März 2015 soll der neue 1,3 Milliarden teure Bankenturm der Europäischen Zentralbank(EZB) in Frankfurt am Main mit einer großen Feier eröffnet werden. Doch gibt es nichts zu feiern an Sparpolitik und Verarmung!
Die EZB ist innerhalb der Troika mit verantwortlich für brutale Kürzungen, wachsende Erwerbslosigkeit und den Zusammenbruch der Gesundheitsversorgung in verschiedenen EU-Staaten. Auch Sparpolitik, Privatisierung und Prekarisierung fördert die EZB gemeinsam mit EU-Kommission und EU-Rat. Sie schreckt vor nichts zurück um die Angriffe auf die sozialen Rechte der Menschen durchzusetzen.
Deshalb werden aus ganz Europa Menschen anreisen, um diese Eröffnungsfeier zu stören. Auch aus Heilbronn wollen wir unseren Beitrag leisten und mit einem Bus zur Eröffnung der EZB fahren. Steigt und und wir zeigen gemeinsam, dass die europäische Krisenpolitik auch bei uns nicht für Feierstimmung sorgt!
Fahren wir am 18. März zusammen zur EZB-Eröffnung nach Frankfurt.
#gemeinsam #entschlossen #solidarisch ihre Party blockieren!
Let’s take over the party!
Tickets ab jetzt per E-Mail blockupy-hn [at] gmx.de, oder jeden Freitag ab 19 Uhr im Sozialen Zentrum Käthe Heilbronn
Am 18. März 2015 will die Europäische Z
entralbank (EZB) in Frankfurt am Main ihr neues Hauptquartier eröffnen. Für den 185 Meter hohen Zwillingsturm, der mit seinem Sicherheitszaun und Burggraben einer Festung gleicht, wurde die schwindelerregende Summe von 1,3 Milliarden Euro ausgegeben. Diese einschüchternde Architektur der Macht zeigt deutlich die Distanz zwischen den politischen und ökonomischen Eliten und den Menschen. Mobi-Video
Wir warten nicht auf die Termine der Herrschenden und setzen unsere Agenda. Auch wenn die EZB ihre Eröffnungs-Lachshäppchen an die versammelte Prominenz erst Anfang 2015 ausgibt, kommt Blockupy im Herbst 2014 nach Frankfurt. Zu einem Festival mit Kultur, Musik, Debatte und Aktion. Weiterlesen
I
m Rahmen der europaweiten Aktionstage gegen die europäische Krisenpolitik haben auch in Heilbronn verschiedene Aktionen des Blockupy-Bündnisses statt gefunden. Am Freitag, den 16. Mai 2014 beteiligten sich über 50 Menschen an einer Kundgebung auf dem Kiliansplatz. In Redebeiträgen der Organisierten Linken Heilbronn (OL), eines ver.di- Sekretärs und einer Betriebsrätin von „H&M“ wurden die unterschiedlichen Facetten des Protestes deutlich. Weiterlesen
Noch vor dem offiziellen Beginn der europaweiten Aktionswochen des Blockupy-Netzwerks hat das Heilbronner Blockupy- Bündnis in den vergangenen Tagen bereits erste Aktionen durchgeführt.
Am Samstag, den 10.Mai 2014, waren Heilbronner Aktivist*innen mehrere Stunden lang mit einem Transparent auf dem internationalen Fest „Treffpunkt Europa“ präsent und verteilten dort mehrere hundert Flugblätter und „Umbrella Uprising“- Zeitungen. Rund um das Fest konnten somit einige interessante Gespräche mit feiernden Menschen und Passant*innen geführt werden. Denn „Europa“ ist nicht nur ein Grund zu feiern, sondern bedeutet für viele Menschen Armut, Perspektivlosigkeit, Ausgrenzung und tödliche Abschottung an den EU- Außengrenzen. Weiterlesen
Am Montag, den 19. Mai 2014, wird Günther Oettinger als Redner beim Forum der „Heilbronner Stimme“ im Gebäude der Kreissparkasse am Wollhaus in Heilbronn auftreten und will über die aktuelle Situation in Europa sprechen.
Als Kommissar für Energie vertritt Oettinger Deutschland in der EU- Kommission und ist direkt mit verantwortlich für das autoritäre europäische Krisenmanagement und die massiven Verarmungsprogramme, unter denen Millionen Menschen in Südeuropa leiden. Regelmäßig verteidigt Oettinger diese Politik auch in den Medien, so forderte er unter anderem den Einsatz von EU- Beamten in Griechenland, um dort „ohne Rücksicht auf Widerstände agieren und den Schlendrian beenden“ zu können. Weiterlesen
Am Samstag, den 10.Mai 2014, waren wir mit dem Heilbronner Blockupy- Bündnis mehrere Stunden lang beim 25. „Treffpunkt Europa“ auf dem Kiliansplatz in Heilbronn präsent. Bei dem Fest, das von lokalen internationalen Vereinen getragen wird, haben wir hunderte Flugblätter und Blockupy-Zeitungen verteilt und konnten mit Interessierten über die europäische Krisenpolitik und die Möglichkeiten des Widerstandes dagegen diskutieren. Weiterlesen
Es brauchte Brände und Einstürze von Fabrikgebäuden mit fast 2000 Toten, damit die Vorhölle sichtbar wurde, in der seit Jahren schon unsere Jeans und T-Shirts produziert werden. Die Firmen, auf deren Rechnung da gestorben und tagtäglich hunderttausendfach gelitten wird, sitzen in unseren Fußgängerzonen: C&A, KiK, NKD, Adler, Mango, H&M, Benetton, Primark u.v. a.
Sie versprachen Entschädigungen – und verschleppen die Verhandlungen um Höhe und Auszahlung. Sie schlossen eilig ein Brandschutzabkommen ab – das nur wenige Tränen wegwischen wird. Dass Ende September 250.000 Arbeiter*innen für mehrere Tage durch die Hauptstadt Bangladeschs strömten, sich Straßenschlachten mit der Polizei lieferten und Fabriken anzündeten, war in Deutschland dann schon wieder keine Meldung wert. Weiterlesen
Die als „notwendige“ Antwort auf die kapitalistische Krise verkaufte Politik von EU und Troika verschlechtert die Lebensbedingungen von immer mehr Menschen.
Abgeschottet und autoritär legen die Vertreter*innen von Europäischer Zentralbank (EZB), EU-Kommission und Internationalem Währungsfonds (IWF) Maßnahmen fest, um die „Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt“ und die bestehenden Macht- und Eigentumsverhältnisse abzusichern. Das Ergebnis dieses europäischen Krisenregimes: Kürzungs- und Verarmungsprogramme, Sozialabbau, Privatisierungen und zunehmende soziale Spaltung.
In Südeuropa hat diese Politik bereits zu einer humanitären und politischen Katastrophe geführt. Beispielhaft ist die Situation in Griechenland: dort steht aufgrund des verordneten Sparkurses für viele Bürger*innen keine ausreichende medizinische Versorgung mehr zur Verfügung und die Zahl schwerer und tödlicher Erkrankungen steigt.
Aber auch in Deutschland, wo die Folgen der Krise deutlich milder ausfallen, werden die Reichen reicher und die Armen ärmer. Auch hier bei uns gibt es Kinderarmut, werden Löhne und Sozialleistungen gekürzt und lebenswichtige Ressourcen wie Gesundheit und Bildung privatisiert und zu Luxusgütern gemacht. Und auch hier bei uns werden Menschen verfolgt und abgeschoben, weil sie auf der Flucht vor den Auswirkungen der Krise sind.
Wir sagen gemeinsam mit vielen Menschen auf der ganzen Welt: „Wir zahlen nicht für Eure Krise – We don’t owe, we wont’t pay!“
Dem Krisenregime der Troika und der systematischen Umverteilung von unten nach oben setzen wir unseren vielfältigen und grenzüberschreitenden Widerstand entgegen. Weiterlesen